Ökologisches Tonholz für den Bau einer Cigar Box Guitar

Sucht man nach Tonholz, trifft man unweigerlich auf verschiedene Tropenhölzer.
Sie haben wohlklingende Namen wie Mahagoni, Teak, Amazakue, Palisander, Wenge, Hölzer aus den tropischen Regenwäldern unserer Erde. Der Handel mit Tropenhölzern ist ein Riesengeschäft für die Holzindustrie und hat meist mit Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit so gar nichts am Hut.

von Cephas (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons
von Cephas (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Im Gitarrenbau werden Tropenhölzer, wie Mahagoni, als Tonholz vor allem für den Bau von Gitarrenhälsen und Bodys eingesetzt. Sie haben viele Vorteile und hervorragende Klangeigenschaften. Leider zieht bei den Themen Umwelt, Nachhaltigkeit und CO2 Wert ein ganz schweres Unwetter über unseren Köpfen herauf. Eigentlich sollten diese Hölzer tabu sein, sie werden aber immer noch zuhauf eingesetzt.

Aber gibt es Alternativen? Na klar gibt es die:

Alternative: einheimisches Tonholz

Ahorn, Nussbaum, Esche, Kirsche, Pappel, Buche, Eiche sind hervorragend für den Einsatz als Tonholz geeignet.
Bei cbgparts.de kommen, als Tonholz für Gitarrenhälse, vor allem Esche, Kirsche und Buche zum Einsatz.
Sie sind hart, sehr gut zu bearbeiten und haben eine ebenso schöne Maserung. Das Wichtigste aber ist, sie tragen nicht zur Abholzung der Regenwälder bei.

Das FSC Logo

Der Forest Stewardship Council kurz FSC hat sich die Förderung einer umweltfreundlichen, sozialförderlichen und ökonomisch tragfähigen Bewirtschaftung von Wäldern auf die Fahnen geschrieben und vergibt Zertifizierungen an Unternehmen, die diesen Ansprüchen genügen. Achtet beim Holzkauf einfach auf das FSC Label!

FSC Deutschland - Infos zu Tonholz
© by FSC Deutschland

Informationen über nachhaltige Forstwirtschaft und das FSC Siegel finden ihr auf der Website des FSC.

Fazit: Mahagoni & Co. als Tonholz mögen zwar sehr edel aussehen, aber der Umwelt tut man damit keinen Gefallen.